Regenerative Parodontitistherapie in Wien – Knochenaufbau statt Zahnverlust

Ältere Frau sitzt auf einem Zahnarztstuhl, jemand mit lila Handschuhen hält einen Zahnbürstenkopf an ihre Zähne, während sie in einen Handspiegel schaut.

Im Zuge der regenerativen Parodontitistherapie wird mit Hilfe von regenerationsfördernden Materialien die Knochenneubildung bei parodontalgeschädigten Zähnen angeregt. Die mikrochirurgische Therapie ist hierbei essenziell, denn je weniger Trauma während des Eingriffs entsteht, desto höher sind die Erfolgschancen. Dadurch können auch stark parodontal abgebaute Zähne lange erhalten bleiben.

Was ist eine regenerative Parodontitistherapie?

Eine regenerative Parodontitistherapie (auch als moderne Parodontitisbehandlung bekannt) zielt darauf ab, verlorenes Zahnhaltegewebe möglichst wieder aufzubauen. Dazu gehören vor allem Knochen, Bindegewebsfasern und die Zahnfleisch-Anlagerung am Zahn. In der Behandlung steht immer zuerst die Entzündungsfreiheit im Fokus – erst dann ist Regeneration sinnvoll.

Typische Ziele der Behandlung:

  • Reduktion von Zahnfleischtaschen und Blutung
  • Stabilisierung gelockerter Zähne
  • Förderung von Knochenaufbau in geeigneten Defekten
  • Verbesserung von Ästhetik und Funktion (z. B. im sichtbaren Bereich)

Parodontitisbehandlung: Vorher–Nachher im Überblick

Vorher
Nachher

Vorher (häufige Beschwerden):

  • Zahnfleischbluten, Schwellung, Mundgeruch
  • tiefe Taschen, Knochenabbau im Röntgenbild
  • Rückgang des Zahnfleisches, empfindliche Zahnhälse
  • ästhetisch störende „schwarze Dreiecke“


Nachher (typische Verbesserungen):

  • weniger Blutung und Entzündung
  • stabilere Situation um den Zahn, geringere Taschentiefen
  • in geeigneten Defekten: Knochenauffüllung und besserer Halt
  • langfristig: bessere Prognose für gefährdete Zähne

Ablauf der regenerativen Parodontitistherapie in Wien

Eine hochwertige Zahnfleischbehandlung folgt einem klaren Stufenkonzept:

1) Diagnostik & Planung

  • Parodontalstatus (Taschen, Blutung), Röntgen/3D je nach Fall
  • Bewertung der Defektform und Prognose pro Zahn
  • Therapieplan inkl. Kosten- und Zeitrahmen

 

2) Antiinfektiöse Vorbehandlung

  • Professionelle Reinigung und Instruktion
  • Gründliche Reinigung unter dem Zahnfleisch (nicht-chirurgisch)
  • Re-Evaluation: Erst wenn Entzündung kontrolliert ist, wird regenerativ geplant

 

3) Mikrochirurgischer Eingriff (Regeneration)

  • schonender Zugang, gründliche Defektreinigung
  • Anwendung regenerationsfördernder Materialien

 

4) Nachsorge & Erhaltungstherapie

  • engmaschige Kontrollen, Fadenentfernung
  • für einige Zeit: besonders sanfte Pflege im operierten Bereich (nach Anleitung)
  • langfristig: regelmäßige Nachsorge in der Praxis zur Stabilisierung des Ergebnisses

Was sollten Sie nach der Behandlung beachten?

Für eine erfolgreiche regenerative Parodontitistherapie ist die Heilungsphase entscheidend:

  • Operierten Bereich zunächst nicht mechanisch belasten (keine harte Bürste/kein Druck)
  • antiseptische Spüllösung nur so lange wie empfohlen verwenden
  • weiche Kost, nicht auf der behandelten Seite kauen
  • in den ersten Tagen: Sport/Belastung reduzieren
  • Rauchen vermeiden, da es die Durchblutung und Regeneration deutlich verschlechtert
  • Nachsorge-Termine zuverlässig einhalten

FAQs zur regenerativen Parodontitistherapie

Die klassische Behandlung stoppt vor allem die Entzündung und reduziert Bakterien. Die regenerative Therapie versucht zusätzlich, Gewebe und Knochen gezielt wieder aufzubauen, sofern die Defektform geeignet ist.

Während des Eingriffs wird lokal betäubt. Danach sind Druckgefühl oder Wundschmerz möglich, meist gut mit empfohlenen Schmerzmitteln kontrollierbar. Entscheidend ist eine schonende Technik und gute Nachsorge.

Es ist möglich – aber nicht in jedem Fall vollständig. Zahnfleischpapillen sind stark von der Knochenhöhe zwischen den Zähnen abhängig. Oft lassen sich durch Entzündungsfreiheit, Stabilisierung des Knochens und gezielte Therapie sichtbare Verbesserungen erreichen.

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Ihr Zahnmedizin im Zweiten – Team